Schlechte Raumluftqualität im Haus: Ursachen, Folgen und unsere Tipps!
31/10/2022
Lesezeit: 6 Minuten
Wieviel Zeit verbringen Sie im Haus? Im Durchschnitt verbringen wir bis zu 80 % unseres Lebens in Innenräumen, also zu Hause, in der Schule oder im Büro. Am meisten sind wir in unseren eigenen vier Wänden. Wir hören oft Diskussionen über die Luftqualität in unseren Städten oder einen Smogalarm. Über die Luftqualität in unseren Häusern dagegen wird erstaunlich wenig gesprochen. Aber genau das ist der Ort, an dem wir uns alle am häufigsten und längsten aufhalten. Darum ist es kein Wunder, dass die Qualität der Raumluft einen wesentlichen Einfluss auf unsere Lebensqualität hat.
Was ist schlechte Raumluftqualität eigentlich?
Ungesunde Raumluft erkennen Sie meistens nicht mit bloßem Auge. Ganz im Gegenteil, es handelt sich meist um ein Stoffgemisch, das sich in der Luft befindet. Dazu gehören zum Beispiel CO₂, Feuchtigkeit und Schimmelpilze, die Schadstoffe freisetzen. Hinzu kommen Feinstaub und Schadstoffe beispielsweise aus Reinigungsmitteln oder Kohlenmonoxid. Es wird deutlich, dass selbst eine einfache Aktivität wie der Hausputz die Luftqualität in Ihrem Zuhause beeinträchtigen kann.
Wer reagiert am empfindlichsten auf ungesunde Raumluft?
Ungesunde Raumluft betrifft uns alle. Dennoch gibt es einige Gruppen in unserer Gesellschaft, für die die Luftqualität noch wichtiger ist, und zwar ältere Menschen, Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Babys, Kinder und Schwangere.
Welche Gesundheitsprobleme werden dadurch verursacht?
Schlechte Raumluftqualität kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen, Manchmal sogar mit gesundheitlichen Problemen. Zum Glück sind einige Beschwerden nur von kurzer Dauer: Manche Menschen leiden so vorübergehend unter typischen Erkältungsbeschwerden wie einer verstopften Nase, Kopfschmerzen oder einem trockenen Hals. Auch Erschöpfung und Müdigkeit sind häufig vorkommende Beschwerden.
Leider gibt es auch Beschwerden, die das Leben lange beeinträchtigen:
Atemwegsinfektionen
Asthma
Allergien
Krebs
…
Welche Ursachen hat ungesunde Raumluft?
Schlechte Luftqualität kommt nicht aus dem Nichts: Verschiedene Faktoren können die Ursache sein, aber manchmal ist es auch eine Kombination von Faktoren, die die Luftqualität so stark beeinflussen.
Überbelegung
Eine Überbelegung liegt vor, wenn sich zu viele Menschen (und/oder Tiere) auf engstem Raum aufhalten. Menschen erzeugen ganz unbewusst Feuchtigkeit. Tägliche Handlungen wie Kochen, Putzen, Bügeln und Waschen führen zu mehr Feuchtigkeit, als den meisten von uns bewusst ist. Je mehr Menschen auf engstem Raum leben, desto feuchter kann die Luft werden.
Auch die Anwesenheit von Tieren wirkt sich auf die Luftqualität im Haus aus. So erzeugen zum Beispiel auch ein Hund oder eine Katze Feuchtigkeit. Dennoch wirkt es sich vor allem positiv auf Ihre Gesundheit aus, wenn Sie ein Haustier halten. Feuchtigkeit ist also überhaupt kein Grund, Abschied von ihrem Vierbeiner zu nehmen.
Feuchtigkeit im Haus
Ein Feuchtigkeitsproblem in Ihrem Haus beeinträchtigt die Raumluftqualität derart, dass es langfristig zu lebenslangen gesundheitlichen Problemen kommen kann. So ein Feuchtigkeitsproblem kann zu Schimmel, Pilzbefall und Salzablagerungen führen und oft sogar Ungeziefer anziehen. Dieses Problem kann sich weiter verstärken und sich überall im Haus zeigen. Deshalb ist es so wichtig, ein Feuchtigkeitsproblem nicht auf sich beruhen zu lassen, sondern sofort anzugehen. Auf diese Weise schützen Sie sich vor gesundheitlichen Problemen und Ihr Zuhause vor Schäden durch das Feuchtigkeitsproblem.
Lebensweise
Auch die Art und Weise, wie Sie leben, bestimmt maßgeblich die Raumluftqualität in Ihrem Zuhause. Denken Sie nur einmal an die Reinigungsprodukte, die Sie verwenden, Rauchen, das Aufstellen neuer Möbel, Malerarbeiten oder auch die Verwendung eines Kamins. Auch diese Faktoren können sich bei unzureichender Lüftung negativ auf das Raumklima auswirken.
Umgebungsfaktoren
Wie so oft im Leben haben wir nicht alles in unserer Hand – und so ist es auch in diesem Fall. Die Qualität Ihrer Raumluft hängt in gewissem Maße auch von der Qualität der Außenluft ab. Es spielt also durchaus eine Rolle, wo Sie wohnen. Leben Sie in der Stadt? Leben Sie auf dem Land? Wohnen Sie in der Nähe eines Waldes? Wohnen Sie in der Nähe eines Industriegebiets? All das kann sich positiv oder negativ auf Ihr Raumklima auswirken.
Das Alter Ihres Hauses kann sich ebenfalls auf die Luftqualität in Ihrem Zuhause auswirken. In älteren Häusern wurde oft Asbest verbaut oder Bleirohre sind dort verlegt. Wie schädlich diese Stoffe sind und warum sie Ihre Raumluft belasten, brauchen wir Ihnen sicherlich nicht zu erklären.
Wie sieht es mit der Raumluftqualität in Ihrer Wohnung aus?
Sind Sie sich nicht sicher, wie gut die Luftqualität bei Ihnen zu Hause ist? Da sind Sie nicht allein: Viele haben nicht die leiseste Ahnung, wie gut – oder schlecht – die Luft in Ihren eigenen vier Wänden ist. Damit Sie sich ein besseres Bild zur Qualität Ihres Raumklimas machen können, bieten wir von Murprotec Ihnen eine kostenlose Hausanalyse an. Bei dieser vorbeugenden Analyse untersuchen wir, wie gut oder schlecht die Raumluftqualität in Ihrem Zuhause ist. Sollte sich herausstellen, dass die Qualität zu wünschen übriglässt, gehen wir der Ursache eingehend auf den Grund.
Wie verbessern Sie die Luftqualität in Ihrem Haus?
Es gibt Lösungen für jedes Problem, auch für dicke Luft in Ihrem Heim. Mit diesen 4 Tipps können Sie die Qualität Ihrer Raumluft deutlich verbessern.
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1. Installieren Sie ein Luftbehandlungssystem
Ein Lüftungssystem stellt eine durchgängige Erneuerung der Luft in Ihrem Haus sicher, weil sie die Außenluft reinigt und im Innenraum verteilt. Gleichzeitig wird die verbrauchte Raumluft durch Lüftungsgitter nach außen geleitet. Sie können sich das System somit als die Lunge Ihres Hauses vorstellen.
Mehr über diese Luftbehandlung -
2. Vermeiden Sie schädliche Stoffe
Wenn Sie weniger schädliche Reinigungsmittel wählen oder in Ihren eigenen vier Wänden nicht rauchen, können Sie die Luftqualität im Haus für sich und Ihre Mitbewohner verbessern. Sie können sich beispielsweise dafür entscheiden, nur natürliche Reinigungsprodukte zu kaufen und/oder nach draußen zu gehen, wenn Sie rauchen möchten.
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3. Entscheiden Sie sich gegen eine offene Küche
Keine Frage: Eine offene Küche ist schön. Aber für die Raumluftqualität im ganzen Haus ist eine geschlossene Küche die bessere Option, denn sonst kann sich die Abluft vom Kochen zu schnell ausbreiten. Mit einer geschlossenen Küche bleibt die Luft in den anderen Räumen automatisch sauberer.
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4. Entscheiden Sie sich für Pflanzen
Pflanzen haben eine reinigende Wirkung; das wissen wir schon lange. Es ist also offensichtlich, dass das Vorhandensein von Pflanzen einen positiven Einfluss auf die Raumluftqualität in Ihrem Zuhause hat.
Möchten Sie über die Luftbehandlung in Ihrer Wohnung sprechen?
Lassen Sie sich von einem unserer Feuchtigkeitsspezialisten beraten. Wir besuchen Sie gerne völlig kostenlos, um zu sehen, wie wir Ihnen am besten helfen können.